Marie Beyme-Golien (1844-1916)
Porträtmalerin, Landschafts- und Marinemalerin, aus einer Stettiner Kaufmannsfamilie, Ausbildung in Berlin bei Karl Gussow und im Atelier von Albert Aublet in Paris, 1876 Diplom der Berliner Akademie als Zeichenlehrerin und tätig als Privatlehrerin, als solche unterrichtete sie u.a. die preußischen Prinzessinnen. 1885 Ehe mit dem Architekten Richard Emil Beyme, seitdem mit dem Doppelnamen Beyme-Golien, so auch nach dem Tod des Ehemannes im Berliner Adressbuch 1914. 1886 bis 1912 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen, auf den Ausstellungen bis 1901 vertreten. Vereinzelt erhaltene Gemälde im Kunsthandel. [kl-bb]
Teilweise erforscht, noch zu entdecken