Berlin-Brandenburgisches Künstlerinnenlexikon

Jäger, Anna: Porträt Marie von Bunsen (CC BY @ Stiftung Stadtmuseum Berlin / Oliver Ziebe, 2021)

Marie von Bunsen (1860-1941)

Schriftstellerin, Aquarellmalerin, aus vermögendem, liberalem Elternhaus in Berlin. Seit der Jahrhundertwende als Salonière bekannt, deren Salons auch vom Hof und großbürgerlichen Kreisen in Berlin besucht wurden. Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1892-1927, den sie auch vielfältig mäzenatisch unterstützte. Sie gehört zu Mitbegründern des deutschen Lyceum-Clubs. Nach dem Ende des Kaiserreichs wurde sie Mitglied der linksliberalen DDP. Ihre Aquarelle zeigen Motive ihrer vielen Reisen auch nach Asien und Europa, die ihr halfen nach der Inflation den Lebensunterhalt zu sichern. Das einst sicher umfangreiche künstlerische Werk im Schatten der Aufmerksamkeit, den ihr literarisches Werk und ihre autobiographischen Schriften finden. Nachlass der Familie von Bunsen im Geheimen Staatsarchiv in Berlin, über 40 Autographen verstreut. [kl-bb]

Teilweise erforscht, noch zu entdecken

Normdaten

Person

Geburtsdatum 17.01.1860
Geburtsort London
Herkunftsregion Großbritannien
Sterbedatum 28.06.1941
Sterbeort Berlin
Grab Alter Friedhof Bonn
Wohnsitze Berlin

Tätigkeit

Technik Aquarell, Malerei
Gattung Ansicht, Interieur, Landschaft

Familie

Vater Georg von Bunsen
Mutter Emma von Bunsen

Quellen und Literatur zu Marie von Bunsen

Landesarchiv Berlin, Standesamt Berlin-Tiergarten, Sterberegister, Reg.-Nr. 1564/1941, 1941.


Stammbaum

Karte

Aktivität

Verknüpfte Objekte bei museum-digital

Bunsen, Marie: Arbeitszimmer Theodor Fontanes

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Jäger, Anna: Porträt Marie von Bunsen

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