Martha Aronson-Danzig (1859-1893)
Malerin aus jüdischer Kaufmannsfamilie in Ostpreußen, vermutlich in Königsberg ausgebildet, offenbar in der Jugend in Danzig lebend. Bereits 1875 Ausstellungsdebüt in Königsberg, seit Anfang 1880er Jahre mit der verwitweten Mutter in Berlin ansässig, dort auf Ausstellungen präsent bis 1890. Außerdem auf Ausstellungen 1883 in Dresden, 1888 und 1890 in Bremen, 1889 in Kassel. Als Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen genannt. Die Aufnahme in Boettichers Malerwerke (1891) zeugt von Anerkennung. Anton Hirsch (1905) zählt sie zu den “Bildnismalerinnen von Talent und anerkannter Bedeutung”. Ausweislich der wenigen im Kunsthandel überlieferten Gemälde souveräne Malerei, vielseitig in der Themenwahl. Früh verstorben. [kl-bb]
Nicht gut erforscht, noch zu entdecken