Wilhelmine Barbe (1869-1945)
Tier- und Porzellanmalerin in Berlin, aus einer französisch-reformierten Familie, der Vater als Hofrat im Auswärtigen Amt tätig. Studierte 1890 bei verschiedenen Lehrern in Berlin, blieb unverheiratet, konnte von der Malerei, spezialisiert auf Tiere, allein nicht leben, betrieb auch Porzellanmalerei. Seit 1903 als Telefonistin im Auswärtigen Amt tätig. Keine erhaltenen Werke nachweisbar. Nach Zeugnis der Familie Tod durch Verhungern in den Wirren nach Ende des Zweiten Weltkrieges, laut Sterberegister an einem Schlaganfall. [kl-bb]