Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Antoinette Beer (1768-)

Miniaturmalerin und Zeichenlehrerin, auch Stecherin, katholisch. In Paris geboren, mit den Eltern und Geschwistern 1775 nach Berlin übergesiedelt – der ältere Bruder wurde Kupferstecher, eine ältere Schwester qualitätvolle Pastellmalerin und Stecherin. Der Vater Hofbildhauer am preußischen Hof, Lehrer von Johann Gottfried Schadow, die Mutter Pastell- und Miniaturmalerin. Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie und frühe Ausbildung durch die Mutter. Schülerin von Johan Frederik Clemens als Punktierstecherin, als solche seit 1788 nachweisbar. Seit diesem Jahr, der Vater war gestorben, eine Pension für die ältere Schwester in Höhe von 200, für sie in Höhe von 100 Talern von König Friedrich Wilhelm II. – Auf den Berliner Akademie-Ausstellungen von 1787 bis 1820 vertreten. Seit 1793 verheiratet mit dem Hofklarinettisten Beer, Übersiedlung nach Potsdam, eine früh verstorbene Tochter 1802. Nach dem Tode des Ehemannes 1812 Eröffnung einer Zeichenschule in Berlin, dort als Schülerinnen nachweisbar die Opernsängerin Selma Hoffmann, Charlotte Müller, Fräulein Zülgraf, als Schüler Wilhelm Mengel, Wilhelm Beguelin und Carl Fielgraf. Im Alter bei ihrer Schwester Sophie verh. Blesson lebend, 1820 als Mitglied der Akademie genannt. Qualitätvolle Stecherin und Zeichnerin in Kreide. [kl-bb]

Teilweise erforscht, noch zu entdecken

Alternative Namensformen

Normdaten

Person

Geburtsdatum 1768
Geburtsort Paris
Sterbedatum 1822-1823
Sterbeort Berlin

Tätigkeit

Technik Druckgraphik, Zeichnung (Kunst)
Gattung Historie, Kopie, Miniatur, Porträt

Familie

War Teil von Künstlerfamilie

Quellen und Literatur zu Antoinette Beer

Stammbaum

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Aktivität