Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Otto I. von Burgund (1170-1200)

"Otto I., Pfalzgraf von Burgund (* wohl Juni/Juli 1170; † 13. Januar 1200 in Besançon), auch Otto von Hohenstaufen, war der vierte Sohn Kaiser Friedrich I. Barbarossas und seiner zweiten Ehefrau Beatrix von Burgund.

1189 bekam Otto von seinem Vater die Güter seiner Mutter, das Gebiet der Freigrafschaft Burgund (Franche-Comté) als Pfalzgrafschaft übertragen. Er war jedoch nicht in der Lage, die geschickte und ausgleichende Politik seines Vaters in Burgund weiter zu führen. Seine Politik provozierte Konflikte mit den Zähringern, mit dem Herzog von Burgund und den Grafen von Savoyen. Die Abspaltung Burgunds vom Reich verstärkte sich, die Grafen von Savoyen und die Grafen von Provence traten in offene Gegnerschaft zu den Staufern. Des Weiteren verstrickte sich Otto in Kämpfe mit dem Bischof von Straßburg (Konrad II. von Hünenburg) und den Grafen von Mömpelgard, da er seinen Machtbereich auf das Elsass ausbreiten wollte. Otto gelang es einige Gegner zu besiegen, einen davon, Amadeus von Mömpelgard, tötete er sogar eigenhändig beim Verhandeln. Trotzdem konnte er sich in den komplizierten Machtverhältnissen Burgunds nicht behaupten." - (de.wikipedia.org 16.05.2020)

Normdaten

Person

Sterbedatum 13.1.1200
Sterbeort Besançon ↓
Grab Kathedrale St. Stephan (Besançon) ↓

Tätigkeit

Lehrtätigkeit Burgund (Region) ↓
Ämter Pfalzgraf, Burgund (Region) ↓

Familie

Vater Friedrich I. von Hohenstaufen (Barbarossa) ↓ ↓
Mutter Margarete von Blois ↓
Geschwister Friedrich V. von Schwaben ↓ ↓
Konrad II. von Rothenburg ↓ ↓
Philipp von Schwaben ↓ ↓
Heinrich VI. (Kaiser HRR) ↓ ↓
Ehepartner Margarete von Blois ↓
Kinder Beatrix II. von Burgund ↓

Quellen und Literatur zu Otto I. von Burgund

Stammbaum

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Aktivität