Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Mathilde I. (Ostfrankenreich) (895-968)

"Mathilde (althochdeutsch „die im Kampf Mächtige“) (* um 896; † 14. März 968 in Quedlinburg) war eine sächsische Adelige und durch ihre Heirat 909 mit Heinrich I. nach 919 die erste liudolfingische Königin im ostfränkischen Reich. Aufgrund ihrer aktiven Heiratspolitik – ihre Kinder wurden (teilweise wiederholt) mit zahlreichen Großen der benachbarten Reiche und Herzogtümer verheiratet – wurde sie zur „Schwiegermutter Europas“. Als ihr ältester Sohn Otto 962 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, machte dies Mathilde zur Mutter eines amtierenden Kaisers. Sie gründete auf den Besitztümern ihrer Mitgift (dos) mehrere geistliche Einrichtungen wie Frauenstifte und arbeitete aktiv an deren langfristiger Verstetigung. Den Zeitgenossen galt sie als ausgesprochen fromm, gerecht und wohltätig. Maßgebliche Quellen über das Leben und Wirken Mathildes sind ihre zwei Lebensbeschreibungen sowie die Sachsengeschichte Widukinds von Corvey." - (de.wikipedia.org 30.01.2020)

Normdaten

Familie

Vater Heinrich I. (Ostfrankenreich)
Kinder Heinrich I. von Bayern
Bruno von Sachsen
Gerberga von Sachsen
Hadwig von Sachsen
Otto I. (Kaiser)

Quellen und Literatur zu Mathilde I. (Ostfrankenreich)

Stammbaum

Karte

Aktivität

Verknüpfte Objekte bei museum-digital

Stuckaturen und Romanische Kapitelle aus der "Confessio"

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Weimarer Republik: 1927 Nordhausen

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Grafik "Grabstätte Heinrichs I. und Mathildens in der Krypta der Quedlinburger Schloßkirche"

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