Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Hedwig Weiß (Malerin) (1860-1923)

Malerin und Illustratorin aus Königsberg/Preußen, der Vater Theologe, was ihre Hinwendung zu religiösen Themen verstärkte. Ausbildung in Königsberg, Berlin, München – zeitweise gemeinsam mit Käthe Kollwitz, mit der sie trotz anderer Auffassung im losen freundschaftlichem Austausch stand. 1893 erster Wandbildauftrag (Paul-Gerhardt-Stift Berlin), 1901 für Villa Paul Martin Rade in Marburg. 1894-1927 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen, zuletzt Intermezzo im Vorstand, auch unregelmäßig auf Ausstellungen bis 1918. Bald nach 1900 zunehmend Hinwendung zur Druckgraphik, auch aus Mangel an Aufträgen. Auf mehreren Ausstellungen der Secession und der Freien Secession sowie zur Buchkunst vertreten, auch international. Schaffenskrise nach 1918, seit dieser Zeit nicht mehr künstlerisch nach außen getreten, zuletzt verarmt. [kl-bb]

Teilweise erforscht

Normdaten

Person

Geburtsdatum 26.05.1860 ↓ ↓
Geburtsort Königsberg in Preußen ↓ ↓
Herkunftsregion Ostpreußen
Sterbedatum 07.08.1923 ↓
Sterbeort Berlin-Schmargendorf ↓
Wohnsitze Berlin ↓
Religion Evangelisch ↓

Tätigkeit

Technik Druckgraphik, Lithografie, Malerei
Gattung Historie, Illustration, Landschaft

Familie

Vater Bernhard Weiss ↓
Mutter Hermine Weiss ↓
Geschwister Johannes Weiß ↓

Netzwerk

Lehrer/-innen Wilhelm Dürr (der Ältere), München, 1887-1888 ↓
Fritz von Uhde, München, 1887-1888 ↓
Karl Stauffer-Bern, Berlin ↓
Rudolf Mauer, Königsberg in Preußen ↓
Beeinflussende Fritz von Uhde ↓
Kommiliton(inn)en Maria Slavona, Berlin, München ↓
Linda Kögel, Berlin, München ↓
Käthe Kollwitz, Berlin, München ↓
Hat getroffen Olga Boznańska, München ↓

Quellen und Literatur zu Hedwig Weiß (Malerin)

Stammbaum

Karte

Aktivität

Verknüpfte Objekte bei museum-digital

Weiß, Hedwig: Illustrationen (aus: Kriegszeit)

Weiß, Hedwig: Illustrationen (aus: Kriegszeit)

Max Liebermann an Werner Köhn, 12. November 1928

Max Liebermann an Werner Köhn, 12. November 1928